In unseren FAQ finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Waschmaschine. Viele Fragen drehen sich um Fachbegriffe, andere beziehen sich auf Funktion & Bedienung. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, dann freuen wir uns über Ihre Frage im unteren Kommentarfeld.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Spülstop?

Mit der „Spülstop“-Funktion kann eingestellt werden, dass die Wäsche nicht geschleudert wird. Diese Funktion empfiehlt sich vor allem für empfindliche Wäsche, welche beim Schleudern schnell knittert. Die bekannten Hersteller haben diese Funktion dahingehend konzipiert, dass die Wäsche abschließend im sauberen Spülwasser liegen bleibt und die Funktion „Abpumpen“ welche etwa eine Minute dauert, manuell angewählt wird. Anschließend kann die Wäsche tropfnass aus der Trommel genommen werden.

Was ist die Mengenautomatik?

Mengenautomatik bedeutet, dass die Waschmaschine selbständig in der Lage ist, festzustellen wie viel Spülwasser nötig ist. Der Wasserverbrauch ist dabei so niedrig wie möglich, da er der Beladungsmenge angepasst wird. Diese Funktion spart Energie, da auf das Erhitzen von unnötigem Wasser verzichtet wird.

Die einlaufende Wassermenge ist jedoch nur teilweise vom gewählten Programm abhängig. Diese wird auch von der Wäschezusammensetzung und von der Wäschemenge beeinflusst. Da die Wäsche zu Beginn des Waschgangs sehr viel Wasser aufsaugt, läuft immer wieder Wasser nach. Die Mengenautomatik sorgt dafür, dass die einlaufende Wassermenge erfasst und berechnet wird.

Was kommt in welche Kammer & bzw. Fach?

3 Fächer bei der Waschmaschine
3 Fächer bei der Waschmaschine

Bei nahezu allen Waschmaschinen (Frontlader) handelt es sich bei dem Fach für das Waschmittel um eine Schublade im oberen Bereich der Maschine. Dieses Fach ist in drei weitere Fächer unterteilt. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Beschriftung von Maschine zu Maschine unterschiedlich ausfällt.

Das führt dazu, dass es immer wieder zu Missverständnissen beim Befüllen kommt. Zum Teil sind die Kammern lediglich mit den Ziffern 1, 2 und 3 beschriftet. Andere Maschinen weisen an dieser Stelle Symbole wie zum l, ll oder eine Blume auf.

Sofern eine Vorwäsche gestartet werden soll, kommt das erste Fach ins Spiel. Dieses Fach wird mit ein wenig Vorwaschmittel befüllt und bleibt leer, wenn auf den Vorwaschgang verzichtet werden soll. Das zweite Fach ist für die Hauptwäsche gedacht und muss deshalb immer befüllt werden. Dazu kann sowohl flüssiges Waschmittel, als auch Waschpulver genutzt werden. Das kleine Fach, welches mit der Zahl 3 oder einem Blumensymbol gekennzeichnet ist, ist für Zusatzmittel bestimmt und kann bei Bedarf verwendet werden.

Zusatzmittel definieren sich über:

 

  • Weichspüler
  • Formspüler
  • Stärke

Sollte es einmal passieren, dass die Waschmaschine falsch befüllt wurde, geht dabei nichts kaputt. Lediglich das Vorwaschmittel bleibt im entsprechenden Fach, wenn keine Vorwäsche ausgewählt wurde. Das Fach sollte dann beim nächsten Waschgang geleert werden, indem dann entsprechend die Vorwäsche ausgewählt wird. Außerdem kann es passieren, dass ein Spezialwaschmittel seine Wirkung verliert, wenn es in das Fach der Hauptwäsche gegeben wurde. Solche Fehler können der Waschmaschine selbst nicht viel anhaben. Es ist jedoch ratsam, die Fächer nach der Falschbefüllung gründlich auszuputzen, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Fach eins, zwei oder drei?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Befüllen der Waschmaschine nicht schwer ist. Der Nutzer hat stets die Möglichkeit, drei Fächer zu befüllen. Sofern gewünscht, dient das erste Fach der Vorwäsche und kann mit einem entsprechenden Vorwaschmittel befüllt werden. Das zweite Fach wird für den Hauptwaschgang und das dritte Fach zum Befüllen von speziellen Waschmitteln verwendet. Und auch wen die Befüllung mal schief gegangen ist, kann der Anwender ganz unbesorgt sein. Die Waschmittel können zwar ihre Wirkung verlieren, jedoch nimmt die Maschine davon keinen Schaden.

Mehr Infos zu den Fächern bzw. Kammern bei der Waschmaschine >>

Was ist Feinwäsche?

Zur Feinwäsche werden Textilien gezählt, welche beim Waschen besonders schonend behandelt werden müssen. Das Waschsymbol für Feinwäsche ist ein Waschbottich mit einem horizontalen Unterstrich. Als Feinwäsche wird auch der Waschgang beziehungsweise das Waschprogramm für solche Textilien bezeichnet. Das bedeutet, dass Feinwäsche auch in der Maschine gewaschen werden kann, wenn auf dem Label nicht explizit gefordert wird, dass die Textilien mit der Hand gewaschen werden müssen. Und zwar möglichst mit einem Feinwaschmittel.

In der Regel weisen die Waschmaschinen einen Feinwaschgang auf, welcher sich vom herkömmlichen Waschgang in drei Punkten unterschiedet. Zum einen wird die mechanische Belastung reduziert, was sich auf die geringere Beladung zurückführen lässt, weshalb die Wäsche im Wasser schwimmt. Zudem wird die Trommel mit mehr Wasser befüllt. Außerdem weist die Maschine eine weniger starke Bewegung der Wäsche als im herkömmlichen Waschprogramm auf. Der dritte Unterschied macht sich beim Schleudern bemerkbar. Geschleudert wird im Schonwaschgang ausschließlich am Ende des Programms und auch nur bei verringerter Drehzahl.

Tipp: Für Feinwäsche eignen sich vor allem Feinwaschmittel, welche besonders farben- und stoffschonend agieren.

Was bedeutet Vorwäsche?

Programmauswahl an der Waschmaschine
Programmauswahl an der Waschmaschine

Wozu eine Waschmaschine genutzt wird, weiß jeder. Aber damit die Maschine auch richtig bedient wird, sollte der Nutzer sich mit den verschiedenen Waschprogrammen auskennen. Denn für jede Art schmutziger Wäsche, gibt es das passende Waschprogramm. Dabei haben alle Waschprogramme eines gemeinsam: Sie werden in drei verschiedene Phasen unterteilt.

Diese drei Phasen sind wie folgt aufgebaut:

  • Waschen
  • Spülen
  • Schleudern

Der Unterschied zwischen den einzelnen Programmen definiert sich über die Temperatur des Wassers, die Dauer des Waschgangs und die Wassermenge. Dabei können diese Angaben je nach Waschmaschinentyp variieren, was sich unter anderem auf die Größe der Trommel zurückführen lässt.

Bei der Vorwäsche handelt es sich um ein Waschprogramm, welches in jeder Waschmaschine integriert ist. Dieses Waschprogramm eignet sich zum einen für große Textilien wie zum Beispiel Vorhänge und Gardinen und bei stark verschmutzter Wäsche. Die Vorwäsche wird sowohl zum Einweichen, als auch zum vollständigen Benässen von großen Textilien verwendet. Bei der Vorwäsche werden grobe Verschmutzungen gelöst und die Textilien können im Hauptprogramm besser gereinigt werden. Wichtig ist, dass bei der Vorwäsche lediglich ein Viertel der Waschpulver-Menge verwendet wird, welches lediglich zum Einweichen dient. Die Vorwäsche dient ausschließlich der Vorbehandlung und ersetzt keinen kompletten Waschgang.

Die Vorwäsche kann für folgende Waschprogramme genutzt werden:

  • Kochwäsche
  • Buntwäsche
  • Feinwäsche
  • Pflegeleicht

Alle Informationen zu den Waschprogrammen haben wir hier zusamengefasst: Die Waschprogramme >>

Es ist jedoch nicht immer notwendig, die Vorwäsche zu nutzen. Deshalb können alle vier Programme auch ohne Vorwäsche eingestellt werden.

Was kostet ein Waschgang?

Eine durchschnittliche Waschmaschine mit der Energie-Effizienzklasse A und einem Fassungsvermögen von 6 kg verbraucht im Durchschnitt 45 Liter Wasser und eine Kilowattstunde Strom. Die daraus resultierenden Kosten belaufen sich auf einen Betrag von ca. 48,5 Cent pro Waschgang.

Das Waschmittel kostet je nach Dosierung und Preis etwa 20 bis 50 Cent pro Waschgang. Das bedeutet, dass ein Waschgang zwischen 0,70 und 1,00 EUR kostet.

Was bedeutet „unterbaufähig“?

Viele Menschen stolpern im Zusammenhang mit Waschmaschinen über die Bezeichnung „unterbaufähig“. Hat man sich dann erst einmal schlau gemacht, ist der Begriff klar. Zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Häufig gestaltet es sich als schwierig, die genauen Maße einer unterbaufähigen Waschmaschine herauszufinden. Wird dieser Begriff zum ersten Mal gelesen oder gehört, kann es zu den wildesten Spekulationen kommen. Dabei ist die Unterbaufähigkeit einer Waschmaschine gar kein Hexenwerk, denn im Grunde geht es nur darum, dass die Waschmaschine unter eine bereits vorhandene Arbeitsplatte passt.

Die bereits vorinstallierte Arbeitsplatte

Küchengeräte werden in der Regel nach einem Standardmaß gefertigt. Dieses Maß beträgt etwa 85 cm in der Höhe. Das bedeutet, dass Arbeitsplatten für gewöhnlich ebenfalls in dieser Höhe befestigt werden, damit die Küchengeräte noch darunter passen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die gesamte Küchenzeile schön plan ist. Die Küchen-Arbeitsplatte wird aus praktischen Gründen, direkt neben der Spüle fixiert. Denn wenn  zum Beispiel Salat geschnitten wird, ist es sinnvoll direkten Zugang zum Hahn zu haben. Deshalb werden viele Spülbecken auch in die Arbeitsplatte eingelassen.

Waschmaschine optimal platzieren

Nun kommt es jedoch häufig vor, dass sich die Anschlüsse für Zu- und Ablauf der Waschmaschine direkt unter der Spüle befinden. In der Regel sind die Schläuche etwa 1,50 m lang. Deshalb ist es sinnvoll, wenn sowohl die Waschmaschine, als auch der Geschirrspüler gleich neben der Spüle platziert werden. Wenn dann bereits eine Arbeitsplatte vorinstalliert wurde und diese 85 cm in der Höhe misst, dann gibt es ein Problem. Zumindest dann, wenn die Waschmaschine ebenfalls 85 hoch ist. Handelt es sich um eine unterbaufähige Waschmaschine, lässt sich der Konflikt beheben.

Unterbaufähige Frontlader

Doch wie sieht die unterbaufähige Waschmaschine in der Praxis aus? Handelt es sich um einen Frontlader (Die Maschine wird von vorne befüllt), lässt sich der Deckel des unterbaufähigen Frontladers abschrauben und der Nutzer gewinnt dadurch mehrere Zentimeter Luft nach oben. Das bedeutet, dass sich die Maschine ganz einfach unter die bereits vorhandene Arbeitsplatte schieben lässt. Das bedeutet, dass ausschließlich Frontlader unterbaufähig sein können. Denn bei einem Toplader muss der Deckel nach oben geöffnet werden, weshalb diese Maschinentypen nicht unter eine Arbeitsplatte geschoben werden können.

Keine Standard-Höhe

Unterbaufähige Waschmaschinen weisen dennoch ihre Tücken auf. Die einzelnen Hersteller der Geräte müssen sich nicht einer bestimmten Industrienorm (DIN) richten. Das bedeutet, dass die Waschmaschinen unterschiedlich groß sein dürfen. Die meisten Geräte bei denen der Deckel abgeschraubt wurde, messen eine Höhe von 82 cm. Das ist jedoch keine Garantie, sondern lediglich ein Erfahrungswert.

Detaillierte Produktinformationen

Hinzu kommt das Problem, dass sich die Maße für die ausgeguckte Waschmaschine über den Onlineshop nicht herausbekommen lassen. Die Hersteller geben in der Produktbeschreibung zwar an, dass es sich um eine unterbaufähige Waschmaschine handelt, jedoch sind konkrete Abmessungen eher selten zu finden. Und auch die Herstellerseiten bieten dazu häufig keine befriedigenden Informationen. Für den Kauf einer unterbaufähigen Waschmaschine gibt es deshalb zwei Möglichkeiten.

Stationärer oder virtueller Kauf

Entweder die Maschine wird – vorausgesetzt diese ist vorrätig – beim Fachhändler in der Nähe gekauft, wo sich die Abmessungen mal schnell mit einem Zollstock herausbekommen lassen, falls der Verkäufer diese nicht nennen kann oder die Maschine wird unter Berücksichtigung der zahlreichen  Rezensionen im Netz gekauft. Viele Käufer, die das Gerät bereits erworben an, haben auf den großen und namhaften Shoppingportalen die Möglichkeit, eine Produktbewertungen zu schreiben. In vielen Online Shops bietet sich zudem die Möglichkeit, dem Verkäufer eine Nachricht zu schreiben und Fragen zu stellen.

Kein Standardmaß in der Arbeitshöhe

Wenn die Arbeitshöhe in der Küche nicht dem Standardmaß entspricht, stehen viele Menschen vor einem Problem. Immerhin geht der Trend dahin, dass in der Küche immer mehr Lösungen realisiert werden, welche sich an die Körpergröße der Nutzer anpassen. Das bedeutet, dass das Standardmaß von 85 cm in der Höhe nur sehr wenig nützt, wenn der Besitzer kleiner als 1,65 oder größer als 2 Meter ist.

Weniger Höhe, weniger Fassungsvermögen

Wurde die Arbeitsplatte höher als 85 cm fixiert, stellt die unterbaufähige Waschmaschine kein Problem dar. Handelt es sich jedoch um den umgekehrten Fall, sind die Aussichten alles andere als rosig. Denn kleinere Waschmaschinen finden sich ausschließlich in der Exoten-Abteilung und selbst dort ist die Auswahl sehr eingeschränkt. Dort finden sich zwar kleinere Geräte, jedoch weisen diese in der Regel ein Fassungsvermögen von 3 Kg oder 4 Kg auf. Solche Geräte eignen sich maximal für einen Single-Haushalt. Es kann aber auch sein, dass die Arbeitsplatte etwa 85 cm hoch ist, jedoch ziemlich dick ausfällt und mehr als 3 cm umfasst. In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Rezensionen von anderen Kunden ganz genau zu lesen. Schließlich können einige wenige Millimeter darüber entscheiden, ob die Waschmaschine passt oder nicht. Die eine Maschine misst ohne Deckel exakt 82 cm und die andere vielleicht nur 81,4 cm.

Welche Wäsche kann man zusammen waschen?

Waschtrommel von Siemens
Waschtrommel von Siemens

Bevor die Wäsche in die Trommel gegeben wird, sollte diese vorsortiert werden. Dafür gibt es zwei Kriterien:

  • Die Empfindlichkeit: Hier stellt sich die Frage wie empfindlich die Wäsche ist. Dabei muss natürlich auch geklärt werden, welcher Waschgang auszuwählen ist und welches Waschmittel verwendet werden sollte. Empfindliche Kleidung sollte keinesfalls zusammen mit Kochwäsche gewaschen werden. Denn entweder die Kochwäsche wird nicht sauber oder die empfindlichen Textilien nehmen Schaden.
  • Das Abfärben: Vor dem Waschen muss darauf geachtet werden, welche Farbe die Wäsche hat und ob diese abfärbt. Deshalb ist es grundsätzlich sinnvoll, möglichst ähnliche Farben zusammen zu waschen. Wichtig ist, dass helle und dunkle Farben dabei nicht kombiniert werden. Wenn es ganz sicher ist, dass ein Kleidungsstück nicht abfärbt, dann kann es natürlich auch mit anderen Farben kombiniert werden. In der Regel färben rote und schwarze Farben besonders aus. Das betrifft auch Kleidungsstücke mit Naturfarben. Die meisten Kleidungsstücke welche leicht abfärben, sind auf dem Label mit dem entsprechenden Hinweis „separat waschen“ gekennzeichnet. Das bedeutet zwar nicht, dass man dieses Kleidungsstück immer solo waschen muss, jedoch sollte dieses ausschließlich mit ähnlichen Farben gewaschen werden. Dies kann auch ein entsprechender Hinweis auf dem Label sein: Nur mit ähnlichen Farben waschen.

Wann wurde die Waschmaschine erfunden?

Die elektrische Waschmaschine galt als bedeutsamer Fortschritt in der Haushaltstechnik und wurde im Jahr 1909 von dem US-Amerikaner Alva Fisher erfunden. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Waschmaschine mit einem kleinen Elektromotor ausgestattet, welcher den Handbetrieb überflüssig machte. Zudem wurde die Maschine mit einer gelochten Waschtrommel versehen. Die gelochte Waschtrommel wurde im Jahr 1901 von Karl Louis Krauß erfunden. Damit wurde die schmutzige Wäsche durch das Waschwasser gezogen und der Reinigungseffekt dabei verstärkt. Fisher verpasste seiner Erfindung den Namen „Thor“. Da es sich jedoch um eine sehr kostspielige Erfindung handelte, fand das Gerät nur wenig Abnehmer.

Wer hat die Waschmaschine erfunden?

Der US-Amerikaner Alva Fisher erfand die Waschmaschine und nannte sie „Thor“.

Wann wird der Weichspüler in die Maschine gegeben?

Der Weichspüler kann grundsätzlich vor dem Waschgang in das dafür vorgesehene Fach eingefüllt werden. Die Waschmaschine zieht sich den Zusatz erst im Spülgang, weshalb der Weichspüler bis dahin unberührt bleibt.

Wann ist die Waschmaschine zu voll?

In der Regel verhält es sich so: Koch- und Buntwäsche fällt zur Genüge an, weshalb viele Nutzer dazu geneigt sind, die Trommel voll zu beladen. Dazu sollte die Wäsche in die Öffnung der Waschmaschine gegeben werden und diese ohne pressen gut Platz findet. Solange noch eine Hand locker darüber passt, ist die Maschine für gewöhnlich optimal ausgelastet. Handelt es sich um empfindliche Textilien, so ist das Waschprogramm „Pflegeleicht“ erforderlich. Bei diesem Programm ist es ratsam, die Trommel nur mit maximal 3,5 Kg Textilien zu beladen. Salopp ausgedrückt bedeutet dass, die halbe Trommel wird mit Wäsche befüllt.

Das hat den einfachen Hintergrund, dass Sonderprogramme für Seide, Synthetik oder Wolle darauf ausgelegt sind, mit weniger Beladung zu waschen. Für gewöhnlich können solche Sonderprogramme schon bei einer Befüllung von ein bis zwei Kilogramm optimal agieren. Die empfindlichen Textilien bewegen sich dabei locker und frei in der Maschine und werden nicht unnötig durch Gewicht und Volumen anderer Kleidungsstücke belastet. Auf diese Weise wird auch das unerwünschte Knittern reduziert.

Wann soll ich die Waschmaschine entkalken?

Zweimal im Jahr und bei Bedarf. Zum Beispiel wenn in der Region besonders hartes (kalkhaltiges) Wasser fließt. (Mehr Infos zur Entkalkung >>)

Warum eine Transportsicherung benutzen?

Die Transportsicherung für Waschmaschinen besteht aus langen Gewindebolzen. Wird die Waschmaschine neu gekauft, gehört die Transportsicherung grundsätzlich zum Lieferumfang dazu und sollte auch sorgfältig aufbewahrt werden. Schließlich kann es immer mal wieder sein, dass ein erneuter Transport fällig wird. Die eingebaute Transportsicherung sorgt dafür, dass die Trommel im Gehäuse nicht frei herumschwingen kann und den Umzug ohne Beschädigungen übersteht. Schließlich könnte eine freischwingende Trommel im Auto irreparable Schäden an der Waschmaschine verursachen.

Warum sind die Waschmaschinen so schwer?

In jeder Waschmaschine befindet sich ein Betonstein, welcher als Gewicht eingebaut wurde. Damit soll verhindert werden, dass die Waschmaschine beim Schleudern nicht auf „Wanderschaft“ geht.

Warum man die Waschmaschine mit der Wasserwage ausrichten sollte

Sobald der passende Ort für die Waschmaschine gefunden wurde, sollte die Wasserwaage zum Einsatz kommen. Denn eine Waschmaschine muss absolut waagerecht stehen. Ist das nicht der Fall, kann es passieren, dass sie beim Schleudern auf unerwünschte Wanderschaft geht und sich durch das Badezimmer oder die Küche bewegt. Deshalb sollte die Waschmaschine unbedingt unter Nutzung einer Wasserwaage ausgerichtet werden.

Die Trommel schleift! Was nun?

Kommt es zum Schleifen der Trommel, ist davon auszugehen dass sich ein Fremdkörper im Laugenbehälter befindet. Denn ein defektes Lager gibt kein Schleifgeräusch, sondern ein Rumpeln

Ich habe eine/n  Katze/ Hund. Welche Waschmaschine ist die Richtige?

Als Hundehalter oder Katzenbesitzer dürfte das Problem nur zu gut bekannt sein: Die Haare der geliebten Vierbeiner verfangen sich nur zu gern in der Kleidung, von wo sie nur schwer wieder zu entfernen sind. Vor allem auf schwarzer Kleidung ist jedes noch so kleine Härchen zu erkennen , welches sich auch mit einem Waschgang in der Maschine nicht beseitigen lässt. Dieses Problem haben auch die Waschmaschinen-Hersteller erkannt, weshalb inzwischen immer mehr Geräte mit einem speziellen Programm für Tierhaare ausgestattet sind.

Nach dem Färben ist meine Maschine schwarz! Was tun?

Hin und wieder kann es vorkommen, dass Kunststoff- oder Gummiteile wie zum Beispiel die Dichtungen oder das Waschmittelfach schwach anfärben. Die Anfärbung lässt sich aber mit einem Chlorreiniger leicht wieder entfernen.

Gibt es spezielle Maschinen für das Wohnmobil & Camping?

Waschmaschinen für das Wohnmobil sind leicht, klein und nehmen kaum Platz in Anspruch. Sie sind der ideale Begleiter für erholsame Tage im Urlaub und kümmert sich noch an Ort und Stelle um Schmutzwäsche, welche auf dem Campingplatz sicher reichlich anfällt.

Die Zeiten in denen sich auf dem Campingplatz ein riesiger Berg Schmutzwäsche angesammelt hat, gehören längst der Vergangenheit an. Seit die Camping-Waschmaschine erfunden wurde, können Reisebegeisterte – wann immer es ihnen passt – für Sauberkeit im Wohnmobil sorgen. Die Camping-Waschmaschine zeichnet sich zum einen durch ihre kompakten Maße aus.

Zudem weist sie nur ein geringes Gewicht auf, womit das Gerät leicht zu transportieren ist. Das bedeutet, dass die Maschine ohne große Anstrengung problemlos in das Wohnmobil oder in das Auto verladen werden kann. Trotz ihrer kompakten Eigenschaften überzeugt das Gerät mit einem effektiven, schnell und vor allem gleichmäßigen Waschergebnis. Und auch der geringe Verbrauch zeichnet die mobile Waschmaschine aus. Denn diese Geräte benötigen nur wenig Wasser und Strom. Und auch in puncto Waschmittel  schluckt die Reise-Waschmaschine nicht sehr viel.

Im Gegensatz zu einer klassischen Waschmaschine, ist die Camping-Waschmaschine ein waschechtes Fliegengewicht. Je nach Hersteller bringen die Geräte nur zwei bis fünf Kilogramm auf die Waage und lassen sich daher bequem und einfach transportieren. Viele Hersteller statten ihre Geräte zusätzlich mit einem Haltegriff aus, was den Transport letztendlich noch einfacher macht. Aufgrund ihrer kleinen Bauweise hält sich zwar das Fassungsvermögen in Grenzen, jedoch kann das kleine Raumwunder auch dann noch aufgestellt werden, wenn das Platzangebot eingeschränkt ist.

Ähnlich wie der herkömmlichen Maschine, gibt es auch unter den Camping-Waschmaschinen Toplader. Grundsätzlich gestaltet sich die Nutzung einer Camping-Waschmaschine einfacher, als mit einem normalgroßen Gerät. Das kleine Gerät wird einfach mit warmem oder kalten Wasser und Waschmittel befüllt, die Wäsche wird eingegeben, der Timer eingestellt und dann heißt es warten, bis die Wäsche fertig ist. Sobald der Waschvorgang abgeschlossen wurde, kann das Gerät mittels Ablaufschlauch entleert werden.